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Unternehmen Sie eine Tour durch Beijings Hutong-Gassenstraßen mit dem Pekinger Geschichtsexperten und Journalisten Ed Lanfranco

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Hutongs sind traditionelle Gassenstraßen, in denen die Gemeinschaften auf engem nachbarlichen Raum leben. Die Geschichte einiger dieser Straßen reicht mehrere Jahrhunderte zurück, weswegen Feinheiten in der Architektur, dem Mauerwerk oder den Holzarbeiten bestaunt werden können, die bei modernen Bauten und Gebäuden nicht mehr vorgefunden werden. Hutongs gehören zu den bedrohten Arten in Beijing und in ganz China, da ganze Viertel abgerissen werden und die Bewohner umziehen müssen, damit Platz für moderne Wolkenkratzer, Einkaufszentren und Hochhausmietwohnungen geschaffen werden kann.

Auf einem Spaziergang, einer Radtour oder einer Rikschafahrt durch die Hutongs in Beijing können Sie einen Blick darauf werfen, wie das Leben in China für tausende von Jahren war. Sie werden dabei auf die vielen öffentlichen Toiletten aufmerksam werden. Dies hat seinen Grund darin, dass die meisten Bewohner dieser Hutongs über keine Toiletten im eigenen Haus verfügen. Verkäufer schlängeln sich durch die Gassen und bieten die je nach Jahreszeit zur Verfügung stehenden Früchte und Gemüse an. Mechaniker, Messerschleifer, Topfflicker und Leute, die noch Dienstleistungen anbieten, die man sich im Westen gar nicht mehr vorstellen kann, durchstreifen die Gassen und rufen auf ihrem Weg aus, welchen Service sie anzubieten haben.

Ed Lanfranco ist Historiker und als Journalist mit Sitz in Beijing tätig. Er stellte sich freundlicherweise zur Verfügung, die Geschichte der Hutongs zu erzählen.